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Der Countdown läuft: noch zwei Wochen Schule, zwei Wochen Osterferien und dann geht´s los mit den Abiturprüfungen. Das bedeutet, das Gehirn läuft auf Hochtouren. Was läge da näher, sich mit diesem Teil des Körpers mal etwas genauer zu beschäftigen? Darum machten sich die WG 19A+B mit ihren Klassenlehrkräften am 24. März 2022 auf den Weg nach Bonn in die Bundeskunsthalle, um sich die Ausstellung „Das Gehirn in Kunst und Wissenschaft“ anzuschauen.

Gehirnskulptur

Die Ausstellung basiert letztlich auf der Frage, was wir eigentlich im Kopf haben, und wie wir uns die Vorgänge im Gehirn vorstellen. Historikerinnen, Mediziner, Künstlerinnen – viele Menschen machten und machen sich immer noch Gedanken über dieses Organ. Zum Beispiel konnte man die Darstellung Goethes betrachten, wie er sich mit dem Schädel Schillers „unterhält“ (Schiller? War da nicht was? Ach ja, „Die Räuber“ haben wir im Grundkurs Deutsch gelesen…). Ebenso konnte man den Original-Schädel Descartes bestaunen, einen der großen Denker in der Geschichte der Philosophie, der zu der unumstößlichen Wahrheit kam: Ich denke, ich bin!

Spannend war auch zu sehen, wie Menschen damit umgehen, wenn ihr Gehirn nicht mehr reibungslos funktioniert. Und sich mit der Frage zu beschäftigen, wo die menschliche Seele sitzt. Und wie leicht sich das Gehirn „hereinlegen“ lässt. Und, und, und. Fazit: Die Ausstellung bot viel Kurioses und gleichzeitig Wissenswertes.

Gruppenbild

Nach der 1,5-stündigen Führung ging es anschließend in ein Restaurant zum gemeinsamen Essen. Schließlich muss nicht nur das Gehirn, sondern auch der Magen regelmäßig gefüllt werden, denn „im Gegensatz zum Gehirn meldet sich der Magen, wenn er leer ist“ (Albert Einstein). Und beim Essen kann man auch noch etwas lernen – inzwischen isst man Pizza nicht mehr mit Messer und Gabel, sondern mit der Schere.

Herr Tintelott schneidet eine Pizza

Die Abiturientinnen und Abiturienten verbrachten einen informativen Tag und erlebten nach langer Zeit mal wieder eine gemeinsame Aktivität, die nicht nur etwas mit Unterricht zu tun hatte. Nach all den Belastungen durch Corona-Maßnahmen und Hochwasser-Folgen eine nette Auszeit, bevor der Endspurt losgeht. Wir wünschen allen erfolgreiche Prüfungen, bei denen das Gehirn sie nicht im Stich lässt.

Klassenleitungsteam Verena Faltysek und Holger Tintelott

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